Wer ist online

Wir haben 26 Gäste online
Magazin Urlaub und Reisen Correct Diving Krk - Update 3.0

28.
Aug
2010
Correct Diving Krk - Update 3.0
Tweet me!
Berichte - Urlaub und Reisen
Geschrieben von: Boris Sertic   

Die Tauchbasis Correct Diving in Kroatien auf der Insel Krk hat, nachdem sie von der Stadt Krk nach Stara Baska gezogen ist, nun ihre "Final Destination" seit einigen Jahren auf dem Campingplatz von  Glavotok im Westen der Insel  gefunden.

Diesen Sommer habe ich im August den Basisleiter Branko besucht, weil es noch weitere Neuigkeiten gibt, über die sich zu berichten lohnt.

Die Tauchbasis kümmert sich nicht nur um uns Pressluftschnaufer, sondern ist auch für viele

weitere Freizeitaktivitäten auf dem Campingplatz verantwortlich. So unterhält es ein Kajak-Center, eine Bogenschießanlage und unterhält eine meeresbiologische Feldstation, die von mare-mundi für Studienzwecke genutzt wird. In regelmäßig stattfindenden ein- oder mehrtägigen Kursen, Seminaren und Vorträgen, können interessierte Gäste mehr über das Mittelmeer lernen und einen tieferen Einblick in die Meeresbiologie erhalten.

Das Highlight dieses Sommers ist allerdings das nagelneue Tauchboot Sv. Petar, das speziell für die Belange von Tauchern konstruiert wurde und nicht nur ein zweckentfremdetes Fischerboot ist, wie in Kroatien sonst üblich.

 

 

 

Der Ort / Sehenswertes

Die Weinregion Krk (kroat. Krcko vinogorje) ist bekannt für die in der Gemeinde Vrbnik traditionell angebaute Weißweinsorte Žlahtina, auch werden Olivenbäume an vielen Stellen der Insel kultiviert. Davon abgesehen bietet sie relativ wenig Möglichkeiten zur Landwirtschaft, so dass die Einwohner das Karstland schon seit Jahrhunderten zur Zucht von Schafen (und seltener auch Rindern) nutzen, um Wolle, Fleisch und Käse zu erwirtschaften.

Glavotok ist 15 km von der Stadt Krk entfernt und in der unmittelbaren Nähe befinden sich die malerischen Dörfer Milohnic und Brzac . In Glavotok gibt es ein Franziskanerkloster, in dem sich die Kirche der Hl. Mariä befindet, die 1507 gebaut wurde.

 

Wenn man am Meer entlang spazieren geht, kann man die Kirche des Hl. Kreševan besuchen. Sie wurde im 9. Jahrhundert gebaut und ist eines der Erstlingswerke der frühkroatischen Baukunst. Ein wunderschöner hundertjähriger Eichenwald spendet Schatten.

 


 

Biserujka

ist eine 110 m lange und nur 12 m unter der Erdoberfläche liegende Tropfsteinhöhle. Sie befindet sich in der Gemeinde Dobrinj unmittelbar bei der kleinen Ortschaft Rudine oberhalb der Bucht von Slivanjska. Die Höhle liegt etwas abseits in einer kargen Macchia-Landschaft, die zudem von vielen Dolinen geprägt ist.

Die Höhle mit ihren drei Sälen wurde vor mehr als 100 Jahren entdeckt. Zur touristischen Erschließung wurden befestigte Wege und eine elektrische Beleuchtung angelegt sowie der Zugang gesichert. Besichtigungen sind nur im Rahmen von Führungen möglich, die während der Urlaubssaison tagsüber alle 15 Minuten stattfinden. Die Temperatur in der Höhle beträgt konstant zwischen 10 und 13 Grad.

Im Saal beim Eingang wurde ein mehrere tausend Jahre altes Skelett eines Bären gefunden.

Laut Überlieferungen befindet sich dort ein Schatz eines alten Schmugglers, der bis heute nicht geborgen werden konnte.


 

Die Tafel von Baška

(auch: Bašcanska ploca, nach ihrem kroatischen Namen) ist eines der ältesten und bekanntesten Kulturdenkmäler der kroatischen Sprache und Geschichte. Sie stammt aus der Kapelle St. Lucija in Jurandvor bei Baška auf der Insel Krk und wird auf das Jahr 1100 datiert.

Die Tafel von Baška war ursprünglich der linke Teil der Altarschranke in der frühromanischen Kapelle Sv. Lucija. Gefunden wurde die 99,5 cm * 199 cm große Steintafel im 19. Jahrhundert und seit 1934 wird sie in der Kroatischen Akademie der Wissenschaften und Künste in Zagreb aufbewahrt. In der Kapelle St. Lucija kann eine Kopie der Tafel besichtigt werden.

Die Inschrift ist in glagolitischer Schrift verfasst, sie dokumentiert, dass der kroatische König Dmitar Zvonimir der Kirche der heiligen Lucija eine Schenkung machte. Die Kirche gehörte zu einer Benediktinerabtei.


 

Fulfinium

Während des römischen Bürgerkrieges war die Gegend der Insel Schauplatz eines Seegefechtes zwischen den Truppen von Caesar und Pompeius. In der Nähe von Njivice befinden sich noch heute Ruinen der römischen Siedlung Fulfinium.

Hier werden schon seit neun Jahren Archäologische Forschungen durchgeführt.


 

Aquarium Baška

Das Aquarium Baška bietet Ihnen ein einzigartiges Erlebnis vom Meeresgrund der kroatischen Adria an. Der Reichtum und eine Verschiedenartigkeit von adriatischen Fischen ( Seekatze, Muräne, Hummer, Tintenfisch ... ) sind in 20 Aquarien und 20 Kubik Meereswasser ausgestellt. Im Rahmen des Aquariums befindet sich eine der größten kroatischen Muschel- und Schneckensammlungen der Adria. Es können ca. 100 Fischarten und 400 Muschel- und besichtigt werden.


 

 Impressionen:

IMGP9003IMGP9004IMGP9023IMGP9079IMGP9108IMGP9153IMGP9187IMGP9199IMGP9205IMGP9208IMGP9222IMGP9235IMGP9242IMGP9245IMG_8809IMG_8814kresevan1

 

Der Campingplatz

1. Strand

Der Campingplatz hat etwa 500 Meter gegliederte Küste mit drei Kieselstrände. Der erste, größere Strand befindet sich unterhalb der Rezeption neben  dem Eingang zum Campingplatz; der zweite, kleinere, befindet sich in der Campingplatzmitte in der Nähe vom Restaurant und Geschäft, wo sich auch offene Dusche befinden. Der dritte, wieder größere, aber ruhigere und mehr intime Strand befindet sich neben dem Diving Center am Ende des Campingplatzes. Der Rest der Volleyball-Feld
Küste besteht aus Felsen, zeitweise unterbrochen durch kleinere, natürlich entstandene Kieselstrände in Buchten, die für den Einstieg ins Meer ideal sind. Der ganze Küstenabschnitt ist ideal für Schnorchler, da es im seichten Tiefen entlang der Küste viel zu entdecken gibt.

Das Restaurant

 

 

 

Sehr oft nähern sich auch größere Delfinschulen diesem Teile der Küste.

Die besondere Aufmerksamkeit im Campingplatz Glavotok gilt dem Naturschutz, so wurde  hier die erste pflanzliche Abwässerkläranlage in Kroatien gebaut. Die Abwässer werden in einem System von Wasserbecken durch das Schilf gereinigt.

Webseite des Campingplatzes

 

Tauchcenter

Das Divecenter am Strand besteht aus mehren Containern, die sehr sinnvoll kombiniert wurden. Da gibt es einen Rezeptions-, einen Schulungs- und einen Equipment-Container. Es gibt auch einen überdachten Freiluft-Schulungsbereich, der bei schönem Wetter natürlich dem Container vorgezogen wird. Im hinteren Bereich der Tauchbasis befindet sich die Spülgelegenheiten für das Equipment und das Gerüst zum Aufhängen desselben.

Das Tauchcenter bildet nach den Richtlinien des Tauchverbandes IRTDA aus und bietet folgendes:

  • Ausbildung von Anfänger bis hin zum Instruktor.
  • Nitrix, Trimix und Reabreather Schulungen bis zum Instruktor.
  • Meeresbiologie-Kurse für Taucher, Schnorchler.
  • Tauchgänge mit Luft, Nitrox und Trimix.
  • Hausriff und Landtauchgänge.
  • Halbtages-Ausfahrten mit den Schlauchbooten.
  • Tagesausfahrten mit dem Tauchboot Sv. Petar
  • Tauchkreuzfahrten das gesamte Jahr.
  • Jeep-Safaris einmal im Jahr.
  • Wracks-, Grotten- und Nachttauchgänge.
  • Equipment-Verleih
  • Trockenraum mit Boxen für die Ausrüstung.
  • Gemütliche Getränkebar am Strand mit Terrasse
  • Schulungsraum mit TV, Beamer, Overhead und Computer

Gesprochen wird Deutsch, Englisch, Kroatisch, Italienisch und Niederländisch.

Der UW-Ausbildungsplatz für Schüler ist fantastisch ausgebaut mit einem Tarier-Parcour, bei dem angehende OWD-Schüler und Specialty-Absolventen des Kurses "Tarieren in Perfektion" optimale Bedingungen vorfinden, um den Umgang mit dem Jacket perfekt zu erlernen.

 

 

 

 

 

 

 


 

Das neue Tauchboot Sv. Petar bietet folgendes:

  • Länge: 11 Meter
  • Breite: 3,10 Meter
  • Tiefgang: 0,75 Meter
  • Sonnendeck
  • Bequemer Einstieg mit Taucherplattform und Taucherleiter
  • WC, Kühlschrank
  • 12 Volt und 220 Volt Technik
  • Musikanlage mit Boxen
  • Beleuchtung über den Tauchersitzen
  • Funk, GPS, Kartenplotter, Fischfinder, 3D Grafikdarstellung des Meergrunde
  • Erste Hilfe Koffer, Wenoll-Sauerstoffgerät
  • Geschwindigkeit 25 s/m oder 45 km/h
  • IVECO Motor mit 280 PS und 7 Liter Hubraum
  • Hydraulisches Lenkung

Ich durfte Zeuge einer Probefahrt sein, bei der Käpitän Branko bei sonst leerem Boot die 280 PS mal ausreizte und muss sagen: "Nur Fliegen ist schöner".

 

Divespots

 

Bevor ich zu den Aufzählungen der Tauchspots komme, die von Correct-Diving angefahren werden sei gesagt, dass dies meines Wissens nach die einzige Tauchbasis auf der ganzen Insel mit einem eigenen Hausriff und mehreren Steilwänden. Die Steilwände sind reich bewachsen und einer fällt bis in eine Tiefe von 35m  ab, so dass AOWD-Ausbildung (Tieftauchen) ohne Probleme vom Strand aus möglich ist.

Für Familien, wo es schwierig ist an einem Ganztages-Tauchausflug teilzunehmen, ist das ideal, da man nur am Strand reinzugehen braucht, wo es entlang der Steilwand viel zu entdecken gibt - vor allem Nacktschnecken, Oktopusse und viele Fischschwärme, da es hier, an der engsten Stelle zwischen Glavotok und Cres immer eine leichte Strömung entlang der Steilwand hat und daher oft viel Fisch in der Strömung steht. Die Felsküste ist stark zerklüftet, mit vielen kleinen Buchten und reichlich Bewuchs unter Wasser, so dass auch für Schnorchler viel geboten wird.

 


 

Tauchplätze:

 

Wrack "Lina"

80m Kohle-Frachter, 1914 bei Cres gesunken

 

Mehr Bilder von der Lina in der Bildergalerie


Wrack"Peltastis"

70m Holzfrachter 1968 bei Silo gesunken - hier ein Bericht

Mehr Bilder von der Peltastis in der Bildergalerie
 

Selzine

Steilwand - reich mit grossen Gorgonien bewachsen und mit Chancen auf Hummer


 

 

Kanonenwrack

Wrack aus dem 17. Jahrhundert - von dem Wrack selber ist nichts mehr vorhanden, allerdings liegt die Schiffsladung von Kanonen übereinandergestapelt wie Mikadostäbchen auf dem Grund.

 

 

Sveti Juraj

Mehrere Minen aus dem 2. Weltkrieg - sie sind entschärft und befinden sich in 7-14-21 Meter Tiefe. Die Mine auf 21 Meter ist lehnt an einer kleinen Steilwand. Auf dem Rückweg ist ein Minenausleger und mitten in der Bucht befindet sich noch der Kiel eines Landungsbootes.

 

Grotte / Kamin Vrbnik

Tunnel mit einer Verbindung zur Wasseroberfläche und Luft.
Die Position befindet sich in unmittelbarer Nähe der Bucht direkt vor der Stadt Vrbnik auf der Insel Krk.

In 15 Meter Tiefe findet man den Eingang zum Tunnel. Vor dem Eingang in die Höhle ist der Boden mit Sand bedeckt, während die Beschaffenheit des Bodens in der Höhle selbst aus einem Gemisch aus Sand und Schlamm besteht, so dass es notwendig ist, sehr vorsichtig hineinzutauchen, damit sich die Sicht nicht erheblich verschlechtert. Die Öffnung (Eingang) in die Höhle ist groß genug für das Eintauchen mehrerer Taucher gleichzeitig, und die eigentliche Länge der Höhle beträgt ca. 25 m.

Interessant ist es, dass die Höhle, natürlich abhängig von den Wetterverhältnissen, teilweise erhellt ist, da sich an einem Teil in der Höhle eine Öffnung befindet, durch die Tageslicht dringt. Ansonsten haben sich in der Höhle wunderschöne Exemplare von Schnecken, Fischen, Krebsen, Kraken und Muscheln angesiedelt. Mit wenig Glück kann man auch mal einem Aal begegnen.

 

Grotte / Kamin von Cres

Traumhafter Tauchplatz. Eine große Grotte mit einem Eingang von 5 bis 17 Meter. Nach dem man in diese eingetaucht ist, sieht man wieder zwei Ausgänge in 4 und 3 Meter Tiefe.

Das einmalige ist eine Steilwand, die in die Tiefe  von 45 Meter rauscht. Am Grund ist oft ein  Conger-Aal, der sich in der kleinen Grotte heimisch fühlt.

 

 


 

Dies ist nur ein kleiner Auszug aus den vielen Divespots, die angefahren werden. Eine komplette Liste gibt es hier.

 

Mehr tolle Unterwasserbilder von Kroatien gibt es in unserer Bildergalerie

 Webseite von Correct-Diving: www.correct-diving.com

 

 

Event-Kalender:

Februar 2012
Mo Di Mi Do Fr Sa So
30 31 1 2 3 4 5
6 7 8 9 10 11 12
13 14 15 16 17 18 19
20 21 22 23 24 25 26
27 28 29 1 2 3 4

Divespots Deutschland

Thüringen Schleswig-Holstein Sachsen-Anhalt Sachsen Saarland Rheinland-Pfalz Nordrhein-Westfalen Mecklenburg-Vorpommern Hessen Hamburg Bremen Berlin Bayern Baden-Württemberg Niedersachsen Brandenburg
Wir hatten schon - -Besucher