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Magazin Wracks / Archäologie Die Geschichte der Guiseppe Dezza

07.
Jul
2009
Die Geschichte der Guiseppe Dezza
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Berichte - Wracks / Archäologie

© Andrea Lehmann © Andrea Lehmann

Gebaut wurde das Schiff  von 1913-1915 als Zerstörer der R. Pilo-Klasse in Italien unter dem Namen Pilade Bronzetti . Zur selben Baureihe gehörten auch die Schwesternschiffe R. Pilo, G. C. Abba, Giuseppe Missori, A. Mosto, F. Cairoli und die S. Schiaffino.

 

Entworfen wurde das Schiff vom Bootsbauer Thornycroft, überarbeitet von  Pattison überarbeitet und schließlich 1916 in Dienst gestellt um dann am 1. Weltkrieg teilzunehmen.

Größe:

73 m lang und 8 m breit.

 

Bewaffnung:

2 Bordkanonen (Kaliber 45)

6 Bordkanonen (Kaliber 60)

6 Torpedorohren

 

Leistung und Geschwindigkeit:

30.000 PS / 30 Knoten schnell.


© Diving Center Puntizela © Diving Center Puntizela

© Diving Center Puntizela © Diving Center Puntizela
1929 wurde das Schiff als Torpedoboot umklassifiziert und erhielt den neuen Namen Guiseppe Dezza.

Ab 1940 gehörte die Dezza zur  5. Torpedoboot Division in Neapel. Ihre Aufgabe war die Sicherung der Routen nach Afrika und den Balkan.  1943 wurde sie von der deutschen Kriegsmarine übernommen, umgebaut und in TA35 umgetauft. Zusammen mit der TA43 (Sebenico) und der TA44 (Antonio Pigafetta), bildete die Guiseppe Dezza, die 9. Torpedoboot Flottille. Nun verfügte das Boot mit einer ca. 130köpfigen Besatzung über eine Vierlings-Flak, eine große Bordkanone und 4 Torpedorohre. Die neue Aufgabe der  war der Geleitschutz.

Das Schiff sank am 17.08.1944 als es auf eine Seemine auffuhr und in zwei Teile brach sehr schnell. Nur wenige Besatzungsmitglieder wurden gerettet.

Das Wrack liegt heute in einer Tiefe von 30-38 m eben auf dem Grund. Der Bug liegt etwa 50m entfert vom 35m langen Rest des Schiffs.

Die Betauchung des Wracks von TA 35 ist aber relativ einfach und auch für begleitete, fortgeschrittene Anfänger möglich. Die Sicht ist meistens eher mittelmäßig bis schlecht bei leichter Strömung.

Am sehenswertesten sind die große Bordkanone und die Flak.

 

Einige der Bilder wurden uns freundlicherweise von Diving Center Puntizela zur Verfügung gestellt.

 

 
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