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Magazin Wracks / Archäologie Flugzeugträger als neues Riff vor Florida

18.
Okt
2006
Flugzeugträger als neues Riff vor Florida
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Berichte - Wracks / Archäologie

USS_OriskanyDie USS Oriskany (CV-34) war ein ein amerikanischer Flugzeugträger der Essex-Klasse, der in der U.S. Navy Dienst tat. Sie erhielt ihren Namen nach einer Schlacht im Amerikanischen Unabhängigkeitskrieg am Oriskany Creek.

 

Nach mehr als 25 Jahren im Einsatz wurde das Schiff 1975 in Marinestützpunkt Bremerton eingemottet. Dort lag es bis ins Jahr 2006. Es wurde dann am 17. Mai vor der Küste Floridas, als bisher größtes von Menschenhand versenktes Objekt, planmäßig versenkt, um ein künstliches Riff zu bilden.

Die USS Oriskany erhielt zwei Battle Stars für den Einsatz in Korea, weitere fünf für Dienste in Vietnam.

USS_Oriskany_sinkingDie USS Oriskany wurde am 1. Mai 1944 auf Kiel gelegt, nach etwas mehr als zwei Jahren Bau wurde die Konstruktion grundlegend neu spezifiziert. Innerhalb eines Modernisierungsprogramms wurde das Landedeck massiv verstärkt, um auch dem höheren Gewicht moderner Flugzeugtypen standhalten zu können. Sie erhielt stärkere Aufzüge und hydraulische Katapulte. Die Flugabwehr-Waffenstände wurden teilweise entfernt.

Im Gegensatz zu ihren Schwesterschiffen, die noch nach den ursprünglichen Plänen fertig gestellt wurden, erhielt die Oriskany keine Holzbeplankung auf dem Flugdeck. Statt dessen wurden darauf Platten aus Leichtmetall verlegt. Eine Maßnahme, die bei den Schwesterschiffen erst im Zuge des Modernisierungsprogramms durchgeführt wurde.

Die USS Oriskany absolvierte ihre Qualifizierungsmanöver um den Jahreswechsel 1950/1951. Danach wurde das Schiff abermals umgebaut, stieß dann im Jahr 1952 zur Fast Carrier Task Force 77, um an den Kampfhandlungen im Korea-Krieg teilzunehmen.

Dort unternahmen Flugzeuge des Trägers Bomben- und Tiefflugangriffe auf gegnerische Versorgungslinien und Ziele an der Küste. Am 18. November gelang es den Piloten, zwei MiG-15 abzuschießen und eine weitere Maschine des Typs zu beschädigen.

Zwischen 1957 und 1959 wurde die Oriskany vorübergehend außer Dienst gestellt und im San Francisco Naval Shipyard modernisiert. Es wurden neue Dampfkatapulte installiert. Nach mehreren Testfahrten wurde das Schiff mehrfach in den fernen Osten entsandt. Im Zuge der Anlandung amerikanischer Truppen in Südvietnam führten Flugzeuge des Trägers im April 1965 mehr als 12.000 Luftangriffe durch. 1966 führte ein Unfall mit einem hitzeerzeugenden Täuschkörper, der zur Ablenkung infrarotgesteuerter Raketen diente, zu einem schweren Brand an Bord, bei dem 44 Mitglieder der Besatzung ums Leben kamen. Kaum repariert, leistete sie der USS Forrestal Unterstützung, der ein ähnliches Schicksal widerfuhr und die im Golf von Tonkin in Brand geriet. Danach wurden von der Oriskany aus weiterhin Einsätze über Vietnam geflogen. Bei einem solchen wurde John McCain am 26. Oktober 1967 abgeschossen und verbrachte dann sechs Jahre in Kriegsgefangenschaft.

Quelle: wikipedia.de

 

 

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